Was ist Expedition Waddenland


Expedition Waddenland verbindet besondere Orte und Projekte miteinander, die einen anderen Blick auf das dynamische Gezeitenland des Watts erlauben und die Verbundenheit der Einwohner und Besucher mit dem UNESCO Weltnaturerbe vertiefen.

Dadurch wird eine innovative Kombination von Landschaftsentwickling, natürlichem und kulturellem Erbgut sowie menschlichen Geschichten und Begegnungen ermöglicht.
Eine einzigartige Entdeckungsreise, bei der die Geschichte des Wattengebietes erzählt wird und die Magie und Mystik des Wattengebietes erlebt werden kann.

Ein wichtiger Katalysator für Kulturtourismus als bedeutenden, ökonomischen Faktor.

Inhalt unf Form der Expedition entlang des Watts werden zusammen mit renommierten Landschaftsarchitekten und Künstlern wie Adriaan Geuze, Daan Roosegaarde, Robert Wilson und Peter Greenaway sowie nachhaltigen Partnern wie der Groninger Landschap, It Fryske Gea, der staatlichen Forstverwaltung und der nationalen Straßen- und Wasserbaubehörde erörtert und entwickelt.

Wo befindent sich die Expedition Waddenland?

In der ersten Phase erstreckt sich die Route von Nordholland bis zur Niederländisch-Deutschen Grenze und enthält fünf Gebiete: Abschlussdeich, Harlingen, Holwerd, Lauwersoog und Ems Dollart.

In der folgenden Phase werden Projekte im Deutschen und Dänischen Wattengebeit realisiert und somit Teil der Route. Dadurch wird das gesamte Wattengebiet als UNESCO Weltnaturerbe für Bewohner und Besucher zugänglich. Die internationale Wattenroute geht von Den Helder bis Esbjerg.

Arbeitskonferenz im September – Start der gemeinschaftlichen Route

In der Welt der Naturpflege, des Naturschutzes und der Naturentwicklung weht ein neuer Wind: Es wird über die eigenen Fachrichtungen und die damit einhergehenden Grenzen hinausgeschaut und nach neuen Partnern für Zusammenarbeit gesucht. Im Septmber 2015 trafen zum ersten Mal ca. 60 Repräsentanten von Natur- und Kulturorganisationen zu einer Arbeitskonferenz zusammen.

Das Ziel der Konferenz: Eine Übersicht von verschiedenen Initiativen aus dem Bereich Kunst, Kultur und Natur im Wattengebiet zu erlangen und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern. Viele der Inititativen sind bis jetzt noch nicht aneinandergekoppelt.  

Eine Natur- und Kulturroute entlang des gesamten Wattengebietes kann der rote Faden für diese Initiativen sein. „Die beabsichtigte Route erhält durch Projekte von Organisationen, die ein hohes Maß an Qualität an den Tag legen, einen (inter)nationalen Charakter und andererseits durch lokale Initiativen einen regionalen Charakter. Dadurch entstehen besondere Verbindungen auf dem Gebiet der Zusammenarbeit. Durch die Koppelung von qualitativ hochwertigen Projekten entsteht eine Brücke zwischen Ort, Einwohnern, Landschaft, Historie und Besuchern. Die Anziehungskraft der Route kann zu Kulturtourismus an ungewöhnlichen Orten führen“, gibt Joop Mulder an. Die Wahl von der Provinz Friesland mit seiner Hauptstadt Leeuwarden zur Kulturhauptstadt 2018 sorgt für zusätzlichen Anreiz zur Verwirklichung.

Die Arbeitskonferenz – bei der u.a. Jorryt Braaksma von Lama Landscape, Isabel van der Velde von der Stiftung Verdronken Geschiedenis und Klaas Laansma von It Fryske Gea über ihre Studien und neuen Ansatzpunkte berichteten – führte zu zahlreichen, neuen Ideen und einem ersten Konzept zur Lage der Route. Die Provinz Friesland verfolgt dieses Konzept auf regionalem Niveau.

Initiativnehmer der Arbeitskonferenz:

Oerol (sense of place), Waddensummer, Nova Zembla Experience, Hanzehochschule Groningen, Academie Minerva, Hochschule Stenden und die Provinz Friesland.