Zwischen Ebbe und Flut: Wattkeller

Mit Eröffnung zweier Ausstellungen unter dem Überbegriff Kerend Tij fällt am 4. April 2018 in Leeuwarden der Startschuss für Sense of Place. Im Aegon-Gebäude wird Waterpanorama, in der Kanselarij Waddenkelder eröffnet.

Lassen Sie sich im Waddenkelder von der Dynamik der Gezeiten überraschen: Barfuß im Sand erleben Sie den Zyklus von Ebbe und Flut innerhalb einer Minute. Eine Ode an das Wattenmeer: ​​Priele, Sandbänke, Watt, Strand und Dünen. Eine dynamische Landschaft, immer in Bewegung. Weltweit einzigartig und seit 2009 Unesco-Weltnaturerbe.

Das Wattenmeer wurde schon immer vom Menschen beeinflusst. Places of Hope (eine weitere Ausstellung im Rahmen der Kulturhauptstadt 2018, die ein Podium für andere Projekte bietet) ist eine wunderbare Bühne für die innovativen Sense of Place-Projekte. Diese Projekte ermöglichen es, die Dynamik des Wattenmeeres und seine Schönheit noch intensiver zu erleben. Sie stehen im Einklang mit der Kultur und Natur des Gebietes und erzählen die Geschichte des Ortes und der Landschaft. Sie verleihen dem Ort eine besondere Anziehungskraft und Bedeutung: a Sense of Place (Gefühl für den Ort).

Die Ausstellung Waddenkelder vermittelt auf eindringliche Weise die Schönheit, Empfindlichkeit und den einzigartigen Charakter der sich ständig verändernden Wattenmeerlandschaft.

Die Durchführung dieses Projekts wird u.a. durch das Programmabureau naar een Rijke Waddenzee (Programmbüro für ein „reiches“ Wattenmeer) sowie durch die Gemeinde Leeuwarden und Leeuwarden-Fryslân 2018 ermöglicht.


Über Bruno Doedens

Bruno Doedens (1959) studierte an der Hochschule für Architektur in Amsterdam mit Schwerpunkt Landschaftsarchitektur. 1990 gewann er den Landschaftsarchitekturpreis Prix de Rome. Im Jahre 1993 gründete er gemeinsam mit Maike van Stiphout das Büro DS, das den internationalen Wettbewerb für die Gestaltung zweier Parks am Potsdamer Platz in Berlin gewann. Beide Parks wurden realisiert. Ab 2005 arbeitete Doedens alleine weiter, seit 2007 unter anderem als Initiator und künstlerischer Leiter von Slem. Neben Kompetenz und handwerklichem Können steht die Fantasie bei all seinen Projekten im Mittelpunkt. Alle Projekte unterliegen dem Bann und der Faszination “Unmögliches möglich zu machen” bzw. “Wasser in Wein zu wandeln” und zeichnen sich durch ein auf Nachhaltigkeit und sozial-kulturelle Werte gerichtetes Denken aus.

Mehr Information über Bruno Doedens

Vom 04.04.2018 bis zum 25.11.2018, jeweils von Donnerstag bis Sonntag (12 – 6 pm) zu besichtigen.
Ort: de Kanselarij, Leeuwarden